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Vermittlung der Wissenschaften an Kinder und Jugendliche

Erstes Go for Science-Treffen des FNR in Strassen: Vermittlung der Wissenschaften an Kinder und Jugendliche ist ein wichtiger Bestandteil der Erziehung

Am Samstag hatten der FNR, die Gemeinde Strassen und die Aktioun Maarkollef zu seinem ersten Go for Science-Treffen in Strassen aufgerufen. Dieses Treffen richtete sich an Lehrer, Erzieher, Betreuer und sonst alle die Spaß dran haben, mit Kindern zu experimentieren und zu forschen.

40 Interessenten waren der Einladung des FNR gefolgt. Die Teilnehmer kamen aus allen Bereichen der Erziehung - Universität, Lyzeen, Primärschulen, Maisons Relais, Museen, ASBL -, was einen sehr regen Austausch ermöglichte.

Nachdem der FNR darauf hingewiesen hatte wie wichtig für ihn die Wissenschaftsvermittlung an ein breites Publikum und vor allem an die Kinder und Jugendlichen ist und welche finanziellen Mittel der FNR zur Verfügung stellen kann, wurden den Teilnehmern zwei Vorreiter im Primärschulwesen, nämlich die Lernwerkstätten der Schulen in Niederanven und Strassen vorgestellt. Die Schulkinder dieser Gemeinden können sich in den Lernwerkstätten einschreiben und so neben den klassischen schulischen Aktivitäten ihre wissenschaftlichen und technischen Fähigkeiten entfalten. Kinder die vielleicht sonst Lernfähigkeiten in der Schule haben, können so ihre technische Kreativität entfalten und Erfolge erleben.

Während dem Treffen hatten alle Teilnehmer die Gelegenheit, sich anzuschauen was die Kollegen in ihren wissenschaftlichen Workshops anbieten. Desweiteren wurden verschiedene wissenschaftliche Kits vorgestellt die das Ministère de l'Éducation nationale für die Benutzung an den Luxemburger Primärschulen entwickelt hat - Experimente mit Luft, Wasser, Elektrizität und Magneten - und die jeder Lehrer einfach mit seiner Klasse durchführen kann.

Eine Forschergruppe der Universität Luxemburg nutzte das Treffen um das neue europäische Forschungsprojekt FIBONACCI vorzustellen, das die Wissenschaftsvermittlung in den Schulen kompetenzorientiert fördern soll. Die "Aktioun Maarkollef" (Association pour la promotion de l'éveil aux sciences) nutzte ebenfalls die Gelegenheit, die Anwesenden zu ihrer Generalversammlung einzuladen und rief sie auf, der ASBL beizutreten um so die gemeinsamen Interessen besser vertreten zu können.

Dieses erste Treffen traf die Bedürfnisse der Teilnehmer auf den Punkt. Um über weitere Treffen informiert zu werden, können sich Interessenten bei Elvire Geiben, FNR (elvire.geiben@fnr.lu) für unsere Infoletter anmelden.

(communiqué par le Fonds national de la recherche)